Geh auf Entdeckungsreise - mit dem Gebetswürfel! Ein Klick und er zeigt dir immer zufällig ein neues Gebet an.
Mongolei
Südafrika
Dominikanische Republik
Elfenbeinküste
Ghana
Indien
Mexiko
Burkina Faso
Indonesien
Mali
Niger
Paraguay
Rumänien
Senegal
Simbabwe
Südsudan
Taiwan
Togo
Zentralafrikanische Republik
Familie & FreundeSchutz & Hilfe „Unser Vater im Himmel, ich danke dir,
dass du mich in der Nacht beschützt und vor dem Tod bewahrt hast.
Ich bitte um Vergebung für all unsere Sünden.
Schenke mir Wissen, Klugheit und Verstand.
Allmächtiger Vater, beschütze meine Eltern.
Bewahre sie vor Unfällen, Tod und Krankheit.
Segne sie und ihre Arbeit.
Amen.“

Asomani, Ghana
DankFamilie & Freunde „Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.
Guter Gott, ich danke dir, dass du mich vor dem Bösen beschützt.
Gott, segne mich und lass mich gehorsam sein
gegenüber meinen Eltern, meiner Familie und den Älteren meiner Gemeinde.
Gott, mein Herr, gib auf mich acht,
so dass ich später einmal jemand ganz Besonderes werde.

Gott, segne meine Eltern, meine Familie, meine Freunde,
meine Schwestern und Brüder, die Kinder und die Patienten des Krankenhauses.
Gott, nimm mich an als deinen Freund.
Das ist mein Gebet.
Ich danke dir, Gott, dass du meine Gebete annimmst.
Amen.“

Gyamfua, Ghana

Akwaaba, hallo, ich bin Masawoud. Ich wohne in Accra, der Hauptstadt von Ghana in Afrika. Ich bin mit einer Behinderung zur Welt gekommen und konnte nicht laufen. Ich musste überallhin getragen werden, und viele haben über mich gelacht. Nachts habe ich in meinem Bett gelegen und geweint, weil ich doch auch wie die anderen Kinder laufen wollte.

Eines Tages ist ein Arzt zu meiner Mutter gekommen. Er hat gesagt, dass er mir helfen wolle, sodass ich wieder laufen könnte. Ich konnte es kaum fassen. Sechs Mal hat er mich operiert. Ich musste im Therapiezentrum viel üben, war viele Wochen nicht zu Hause, hatte auch Schmerzen, aber es hat sich gelohnt. Heute gehe ich mit meinen Krücken zur Schule, ich kann Mama bei der Arbeit im Haus helfen und bin sehr glücklich. Übrigens, wisst ihr, was meine Name Masawoud bedeutet? „Der Glückliche“! Ist das nicht passend?

Ghana

Ghana

Hauptstadt:
Accra
Sprachen:
Englisch, Kwa- und Gur-Sprachen, Ful, Nzima
Fläche:
227.540 km² (Deutschland ist 1,5 Mal so groß)
Einwohner:
27,5 Mio. (Deutschland: 81,5 Mio.)
davon Kinder:
10,7 Mio. (Deutschland: 10,5 Mio.)
Religionszugehörigkeit:
Christen (59 %), Muslime (18 %), andere (5 %), ohne Religion (16 %)
Flagge:
Der rote Streifen steht für das Blut der Menschen, die für Freiheit und Unabhängigkeit gekämpft haben. Ghana ist reich an Bodenschätzen wie etwa Gold, das zeigt der gelbe Streifen. Das Grün steht für die Natur. Der schwarze Stern ist ein Symbol für Freiheit in Afrika.

Ghana ist ein Land in Westafrika und ungefähr so groß wie das Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland. Bis zur Unabhängigkeit im Jahre 1957 stand es 80 Jahre lang in der Kolonialzeit unter britischer Herrschaft und trug den Namen „Goldküste“. Dieser Name kommt nicht von ungefähr: in Ghanas Erde liegt immer noch viel Gold, das in Goldminen abgebaut wird. Darauf soll auch der gelbe Streifen in der Flagge hindeuten.

Doch von diesem Schatz haben nur wenige Menschen in Ghana etwas. Viele Familien arbeiten in der Landwirtschaft, verdienen aber einfach nicht genug dabei. Fast jeder dritte Ghanaer lebt unter der Armutsgrenze. Das heißt er hat zu wenig Geld, um sich satt zu essen und gesund zu bleiben.  Darum fliehen die Hungernden in die Städte wie etwa in die Hauptstadt Accra. Dort leben über zwei Millionen Menschen. Doch da vielen eine gute Schulausbildung fehlt, finden sie in der Stadt keine Arbeit oder verdienen nur sehr wenig Geld.

Darum helfen wir vom Kindermissionswerk den Familien in Ghana, vor allem denen, die auf dem Land leben: Wir unterstützen unsere Projektpartner etwa dabei, Schulen und Kindergärten zu bauen, sodass die Kinder eine gute Ausbildung bekommen. Und wir setzen uns dafür ein, dass die Krankenhäuser und Gesundheitsstationen besser ausgestattet werden. So können kranke Kinder und ihre Familien besser behandelt werden und erhalten die richtigen Medikamente, um schnell wieder gesund zu werden.

Fotos: Martin Steffen / Kindermissionswerk